Dafür ist eine ambulante Hör- und Sprachtherapie vorgesehen, die von einer erfahrenen Sprachheilpädagogin durchgeführt wird. Das Hören wird über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren durch diese Hör- und Sprachtherapie geschult und das Gehirn auf die durch das Cochlea-Implantat gesendeten Reize eingestellt.
Anfangs sind mehrere Therapiesitzungen in der Woche notwendig. Auch die elektronische Einstellung im Cochlea-Implantat muss den Bedürfnissen des Einzelnen regelmäßig angepasst und verbessert werden, bis der Cochlea-Implantatträger das Gefühl hat mit einer Einstellung optimal zu hören. Ist dieses Ziel erreicht, so sind Kontrollen nur noch ein Mal pro Jahr notwendig.
In speziellen Fällen ist eine stationäre CI-Rehabilitation erforderlich, die in einer externen Einrichtung durchgeführt wird.