Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Ost (GSO) haben Stoffe zugeschnitten, diese vernäht, in Form gebracht, mit Füllstoff gestopft und so 164 Herzkissen produziert. Bereits zum 14. Mal haben die Schülerinnen und Schüler ihre Kissen nun den Brustkrebs-Patientinnen des DIAKO Krankenhaus Bremen überreicht. Die Kissen sind nicht nur ein Zeichen der Solidarität, sondern erfüllen auch einen praktischen Zweck: Sie können unter den Arm geklemmt werden und lindern dort den Wundschmerz. Sie federn ab und der Druck wird von der OP-Narbe genommen. Und sie zeigen: Es denkt jemand an mich. 

Silke Dressler hatte 2010 erstmals von der Aktion Herzkissen gehört und spontan beschlossen, sich mit ihrem Textil-Kurs zu beteiligen. Seitdem ist dies eine Tradition geworden. Die Idee stammt ursprünglich aus den USA und wurde von der dänischen Krankenschwester Nancy Friis-Jensen nach Europa gebracht.

„Die Herzkissen sind immer eine Freude für die Frauen, sie sind teilweise richtig gerührt. So eine Geste ist sehr wertvoll für die erkrankten Frauen haben“, erklärt Breast Care Nurse Rebekka Schuldt. Sie dankte ebenso wie Chefarzt der Frauenklinik Dr. Martin Engel den Schülerinnen und Schülern für die gelungene Textil-Arbeit mit Herz. 

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