Malte Ulrich ist ein sportlicher Mensch. Deshalb war für den 61-Jährigen klar, dass er auch nach seiner Hüft-OP sein aktives Leben weiterführen würde. Mit Erfolg: Die rechte Hüfte wurde vor drei Jahren operiert, nach einem Jahr stand er wieder auf Skiern. Die linke Hüfte folgte Anfang Dezember 2024 – sechs Tage nach der Operation saß er wieder auf dem Ergometer. „Für mich war es wichtig, wieder etwas machen zu können, etwas zu schwitzen – dann fühle ich mich gut“, erzählt Ulrich. „Schmerzen in der Hüfte strahlen oft in den gesamten Körper aus. Eine intakte Hüfte spielt für den aufrechten Gang eine wichtige Rolle. Gerade sportlich aktive Menschen leiden sehr unter Schmerzen in der Hüfte, weil die gewohnte Bewegungsfreiheit gerade beim Sport schnell eingeschränkt wird“, so Professor Michael Bohnsack, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im DIAKO. Bei seinem Patienten Malte Ulrich hat die Untersuchung der Hüfte und das Gespräch mit dem Patienten schnell gezeigt, dass das Implantieren eines künstlichen Gelenks ratsam war.

Professionelle Behandlung mit schneller Mobilisation 

Aufgefallen waren Malte Ulrich die Hüftschmerzen zunächst nach etwa 30 Kilometern joggen, doch nach und nach nahmen die Schmerzen zu – vor allem nachts. „Wenn ich beim Surfen humpelnd aus dem Wasser gestiegen bin, hat das auch irgendwie weniger Spaß gemacht“, so Ulrich lachend. Also reichte es ihm irgendwann und er kam ins DIAKO zu Professor Dr. Michael Bohnsack. „Ich hatte zunächst einen Online-Vortrag von ihm angesehen und fand, dass es rund klang, was er erzählte. Hohe Fallzahlen schützen ja auch vor Komplikationen. Ein paar meiner Bekannten waren bereits mit Professor Bohnsack zufrieden und auch ich hatte ein gutes Gefühl. Man kommt rein, wird freundlich angesehen, alles wirkt professionell und herzlich. Deshalb habe ich mich für das DIAKO entschieden.“ Und das war offensichtlich für ihn die richtige Entscheidung, denn nach beiden Operationen kam er sehr schnell wieder auf die Beine. „Dieser dumpfe Schmerz, der die Lebensqualität eingeschränkt hat, war nach der Operation sofort weg. Natürlich hat man etwas Wund- und Narbenschmerzen, aber die auch nur ganz leicht. Obwohl ja ein ganzes Gelenk getauscht wurde, musste ich am nächsten Tag aufstehen und nach zwei Tagen konnte ich ohne Gehhilfen laufen. Ich habe mich selbst gewundert, wie schnell das geht.“ „Dass Patienten nach der Operation schnell wieder mobilisiert werden ist von entscheidender Bedeutung für die Genesung. Daher haben wir ein speziell geschultes Team aus unserer Physiotherapieabteilung, das sich intensiv um die frühe Mobilisation unserer Patienten kümmert. Bereits wenige Tage nach der Operation ist schmerzfreies Gehen und Treppensteigen möglich und die Patienten werden nach Hause oder in die Rehaklinik entlassen“, betont der Chefarzt. Kleine Veränderungen habe es dann zwischen den beiden Operationen von Malte Ulrich, im Abstand von drei Jahren schon gegeben. Er habe bei der zweiten Operation weniger Schmerzmittel bekommen (und gebraucht) und der kleine Schlauch für das Wundwasser war bei der zweiten Operation gar nicht mehr nötig. „Sicherlich gab es hier Neuerungen auf medizinischer Ebene aber ich denke auch, dass der eigene Kopf da eine große Rolle spielt. Ich wusste beim zweiten Mal ja schon, was auf mich zukommt und war viel entspannter.“ Dem kann Professor Bohnsack nur zustimmen: „Je entspannter der Patient in die Operation geht, desto besser ist das für den Verlauf der Operation und die Heilung danach. Deshalb klären wir all unsere Patientinnen und Patienten intensiv auf und stehen bei allen Fragen Rede und Antwort.“ 

Flexibilität für Patientinnen und Patienten 

Wohl gefühlt habe Ulrich sich im DIAKO bei beiden Operationen – die medizinische und pflegerische Betreuung sei gut gewesen und zudem auch das Essen: „Als ich nach der Operation wieder auf der Station war, hatte ich Hunger. Es war dann schon zwei, halb drei, also eigentlich war das Mittagessen schon durch, aber die Mitarbeiter machten es möglich, dass ich ein warmes Essen bekam“, lobt Ulrich. Er selbst hat schon in vielen Krankenhäusern gearbeitet und weiß eine hauseigene Küche wie im DIAKO zu schätzen. „Das Essen – und übrigens auch der gut schmeckende Kaffee – bringen etwas Farbe in den Alltag im Krankenhausbett. Leider gibt es in den meisten Häusern, anders als im DIAKO, keine eigene Küche mehr, die entsprechend flexibel auf die Patienten eingehen kann.“ Die Operation würde er jedem empfehlen, und im Übrigen auch eine zeitnahe Reha, auch wenn den Operationszeitpunkt jeder Mensch für sich festlegen muss. „Jeder hat einen anderen Punkt, wo die eigene Leidensfähigkeit aufhört. Mir war und ist als aktiver Mensch die Bewegung sehr wichtig, deshalb war die Operation für mich die richtige Wahl.“ Das Skifahren wird diesen Winter für ihn noch ausfallen, aber wandern wird Ulrich beim Winterurlaub mit der Familie auf jeden Fall. Und im nächsten Jahr ist er beim Skifahren mit der neuen Hüfte dann ganz sicher auch wieder dabei.  

Share it, if you like it.

Neuigkeiten Gesundheitszentrum Bremer Westen

Drei Frauen nebeneinander lachend in die Kamera blickend

Hospitation

Hospitationen können sehr viel Spass machen. Ein toller Tag mit Antonia Böttcher, angehende Diätassistentin und Mitarbeitende im Diabeteszentrum Lilienthal.

Weihnachtsfest der SHG

Beim Weihnachtsfest der Selbsthilfegruppe stand das gemeinsame Beisammensein im Mittelpunkt. Es bot sich Gelegenheit für Austausch, Gespräche und einen Rückblick auf das vergangene Jahr.