Leistungsgruppen fair verteilen!

DIAKO Krankenhaus Bremen fordert Kurskorrektur bei geplanten Krankenhauskürzungen und erwartet vom Land Bremen eine faire Verteilung der Leistungsgruppen

Zusätzliche Unsicherheit durch Krankenhausplanung

Besonders in Bremen verschärft die laufende Krankenhausplanung die ohnehin angespannte Situation. Mit der Neuvergabe der Leistungsgruppen durch die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz stehen für viele Krankenhäuser wichtige Zukunftsentscheidungen an. Der mögliche Verlust von Leistungsbereichen kann erhebliche wirtschaftliche Folgen haben. Die geplanten Kürzungen des Bundes (s.u.) treffen die Kliniken daher zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt und können die Existenz einzelner Krankenhäuser zusätzlich gefährden.

GKV-Stabilisierungsgesetz / Kürzungen im Krankenhausbereich

Das DIAKO Krankenhaus Bremen warnt außerdem vor den weitreichenden Folgen der geplanten Kürzungen im Krankenhausbereich durch das sogenannte GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Gemeinsam mit vielen Krankenhäusern bundesweit appelliert das Haus an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, die vorgesehenen Einschnitte zu stoppen und die Finanzierung der Kliniken nachhaltig zu sichern.

Gesundheitsversorgung vor Ort in Gefahr

Krankenhäuser stehen seit Jahren unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Steigende Personal- und Sachkosten, hohe Energiepreise sowie notwendige Investitionen in die medizinische Infrastruktur belasten die Einrichtungen zunehmend. Die nun vorgesehenen Kürzungen würden diese Situation weiter verschärfen.

Das DIAKO Krankenhaus Bremen sieht dadurch nicht nur die wirtschaftliche Stabilität des eigenen Standortes gefährdet. Auch die langfristige Sicherstellung einer wohnortnahen und verlässlichen Gesundheitsversorgung könnte erheblich beeinträchtigt werden.

 

Versorgungssicherheit braucht verlässliche Rahmenbedingungen

Das Krankenhaus versorgt Tag für Tag Menschen aus Bremen und der Region – stationär, ambulant und im Rahmen der Notfallversorgung. Gleichzeitig ist das DIAKO Krankenhaus Bremen ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb.

„Krankenhäuser benötigen Planungssicherheit, um ihre Versorgungsaufträge erfüllen und notwendige Zukunftsinvestitionen umsetzen zu können. Kürzungen in Milliardenhöhe gefährden diese Stabilität und treffen letztlich die Patientinnen und Patienten“, erklärt DIAKO-Geschäftsführer Thomas Kruse. 

Nach Einschätzung des Krankenhauses stehen die geplanten Maßnahmen zudem im Widerspruch zu den Zielen einer nachhaltigen Krankenhausreform. Statt eines geordneten Strukturwandels drohten zusätzliche wirtschaftliche Belastungen für viele Einrichtungen.

 

Auswirkungen auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Besonders kritisch bewertet das DIAKO Krankenhaus Bremen die Folgen für die Beschäftigten. Krankenhäuser müssen in der Lage bleiben, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tarifgerecht zu vergüten und attraktive Arbeitsbedingungen anzubieten.

„Wer den Krankenhäusern die finanziellen Mittel entzieht, gefährdet nicht nur die Versorgung, sondern auch die Arbeitsbedingungen der Menschen, die täglich Verantwortung für Patientinnen und Patienten übernehmen“, so Kruse. 

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