Die Schwesternschaft im Diakonissenmutterhaus

Lebensgemeinschaft der Diakonissen in traditioneller Form und Weggemeinschaft der diakonischen Schwestern in ihrer individuellen Lebensform ergänzen sich.

Alt gewordene und junge Schwestern sind füreinander da und begleiten sich gegenseitig. Gegenseitige Akzeptanz, Verständnis füreinander und Interesse aneinander prägen unser Zusammenleben.

Die Schwesternschaft ist ein Ort der Begegnung, für Feste und Feiern, für Geborgenheit und Lebensfreude.

Frauen finden in der Schwesternschaft einen Ort der theologisch-diakonischen Bildung. Hier erfahren sie Möglichkeiten für Reflexion und Orientierung, zum Kraftschöpfen und zur gegenseitigen Ermutigung.

Die Schwesternschaft bietet ein zeitgemäßes, auf Ihre Mitglieder bezogenes
Veranstaltungsangebot zu Themen des Glaubens, zur diakonischen Identität und ihren Werten sowie zur Umsetzung des diakonischen Auftrages.

Für Sie da

Portrait der leitenden Schwester der Diakonie Ulrike Kothe

Ulrike Kothe

Leitende Schwester der Diakonie -…

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T 0421 - 6102 3601 (nur mittwochs)

Thomas Rothe

Ev. Pastor, Seelsorger

thomas.rothe@kirche-bremen.de

Vorträge

FortbildungKultur Werte SpracheWerte 22.04.2026 - 22.04.2026 | 09:00 - 13:00 Uhr

Selbstfreundschaft
Thomas Rothe

Selbstsorge ist ein wesentlicher Aspekt, um gesund und zufrieden durch das Berufsleben zu gehen. Doch gerade Menschen in…

Selbstsorge ist ein wesentlicher Aspekt, um gesund und zufrieden durch das Berufsleben zu gehen. Doch gerade Menschen in sozialen Berufen vergessen oft, für sich selber genauso gut zu sorgen wie für andere Menschen. Wie können wir genauso für uns selber da sein wie für andere? Meist wissen wir bereits, was uns guttäte, doch es fehlt die Umsetzung.

Ausgehend vom Ansatz der Selbstfreundschaft (Wilhelm Schmid) werden einige wichtige Aspekte der Selbstsorge vorgestellt und zusammengetragen. Schwerpunkt der Fortbildung bilden jedoch die Fragen der Umsetzung: Was hindert uns bislang, die Einsichten umzusetzen? Was sind wir bereit zu investieren für eine ausgewogene Sorge um uns selbst? Wie kann Selbstsorge nicht nur ein Gedanke bleiben, sondern zur Tat werden? Die Fortbildung will einen neuen Blick auf die Freundschaft mit sich selbst eröffnen und helfen, lang Erkanntes zeitnah in die Tat umzusetzen.

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Wir laden Frauen ein:

  • die mit uns Gemeinschaft leben wollen, wie sie in unserem Selbstverständnis beschrieben ist
  • die haupt- oder ehrenamtlich in Diakonie und/oder Gemeinde tätig sind
  • die die Bereitschaft mitbringen, an einer theologisch-diakonischen Aus- oder Fortbildung - zum Beispiel am Basiskurs Diakonie - teilzunehmen
  • die an einem Anwärterinnen/Kennenlernjahr teilnehmen

Lernen Sie uns kennen:

... zum Beispiel an einem „Guten Abend“ im Wohnzimmer des Mutterhauses.
Rufen Sie mich an, dann vereinbaren wir einen Termin.

Unsere Geschichte und Tradition

Die Geschichte unseres Hauses reicht zurück bis ins Jahr 1867. Seit damals hat es viele Veränderungen erlebt. Hier erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Stationen und Ereignisse.

  • 21.03.1867

    • Aufruf zur Gründung einer Diakonissenbildungsanstalt
  • 16.10.1867

    • Gründungsversammlung des Vereins Ev. Diakonissenanstalt
  • 27.10.1868

    • Einweihung des Mutterhauses in der Fichtestr. Oberin Saxer und zwei Diakonissen pflegen kranke Menschen in einem Krankenhaus mit 32 Betten
  • 1880

    • Bezug des Krankenhausneubaus an der Nordstrasse mit ca. 60 Betten
    • Gemeindeschwestern Liebfrauenkirche, Friedenskirche und St. Pauli; Kahrweg`s Asyl
  • 1883

    • Auswärtige Stationen in Emden und Delmenhorst, später auch in Bremerhaven und Weener
  • 1890

    • Kaufmann Ludwig Schrage gründet eine Stiftung "für genesende ev. Frauen und Mädchen der Stadt Bremen" und stellt sein Haus und Gelände der Diakonissenanstalt zur Verfügung (Ludwig Schrage Stift)
  • 1912

    • Bau des Feierabendhauses für die Diakonissen in der Hansastraße
  • 1927

    • Erweiterung des Krankenhauses auf 275 Betten
  • 1939

    • Ludwig Schrage Stift inkl. Gelände werden von der Diakonissenanstalt käuflich erworben
  • 1944

    • Zerstörung des Krankenhauses an der Nordstraße. Betrieb wird im 7-stöckigen Bunker weitergeführt; Auswanderungshallen des Nordd. Lloyd, Hemmstr. werden als Mutterhaus und Krankenhaus genutzt
  • 1947/48

    • Krankenhausbetrieb im Bunker (Chirugie), Lloydheim (Inneres), Uhlandklinik (Entbindung und gemischte Kranke), Haus Heidberg (Hilfskrankenhaus) 447 Betten
  • 1958

    • Grundsteinlegung Krankenhaus und Mutterhaus auf dem Gelände des Ludwig Schrage Stiftes. Gründung des Vereins »Evangelisches Diakonissenmutterhaus Bremen e.V.«
  • 1959

    • Grundsteinlegung Emmaus-Kirche auf dem Mühlenberg
  • 1960

    • Bezug des Krankenhauses und des Mutterhauses
  • 1979

    •  Beginn der Pflege und Betreuung älterer Menschen mit 15 Betten
  • 1991

    •  1. Erweiterung: Altenpflegeheim in Bremen
  • 2000

    • 2. Erweiterung der Altenpflege in Bremen

Unsere Kirche

Das Diakonissenmutterhaus lädt Sie herzlich ein zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten und Andachten:

  • Gottesdienste: Jeden Sonntag um 10 Uhr in der Emmaus-Kirche
  • Andachten: Täglich um 12 Uhr im Andachtsraum des Diakonissenmutterhauses

Die Emmaus-Kirche ist zudem Veranstaltungsort für Konzerte, unter anderem vom Gröpelinger Barock ».

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und heißen Sie jederzeit willkommen!

Aussenansicht der Kirche des Diakonissenmutterhaus
Innenraum Kirche des Diakonissenmutterhaus

Neuigkeiten aus dem Diakonissenmutterhaus