Mit SafeTrackZNA startet das erste Teilprojekt der Initiative mit einem klaren pflegerischen Schwerpunkt. Im Mittelpunkt steht die pflegerische Koordination mit einem Überblick über die Gesamtabläufe in der Zentralen Notaufnahme, um bei Störungen oder Veränderungen im Patientenaufkommen frühzeitig und flexibel reagieren zu können. Ziel ist es, bestehende Abläufe weiterzuentwickeln, Zuständigkeiten zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Pflege und ärztlichem Dienst noch besser abzustimmen.
Im Fokus stehen eine strukturierte Ersteinschätzung und Weiterleitung der Patientinnen und Patienten, eine koordinierte Steuerung des Patientenflusses sowie regelmäßige, kurze Abstimmungen im Team. Gleichzeitig soll die Aufgabenverteilung bei hohem Patientenaufkommen oder veränderten personellen Rahmenbedingungen flexibel angepasst werden können. Dabei gilt jederzeit: Die Akutversorgung hat Vorrang. Durch klar zugeordnete Aufgaben, eine abgestimmte Patientensteuerung und einen regelmäßigen Informationsaustausch sollen Arbeitsabläufe besser aufeinander abgestimmt und Informationsverluste vermieden werden.
Gemeinsame Abläufe weiterentwickeln
SafeTrackZNA wird zunächst als Pilotprojekt umgesetzt. Die Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag werden ausgewertet und fließen in die weiteren Entwicklungen des Konzepts ein. Dabei sollen auch mögliche Auswirkungen auf Wartezeiten und Prozessabläufe betrachtet werden. SafeTrack DIAKO steht für die gemeinsame Weiterentwicklung unserer Abläufe. Ziel ist es, Mitarbeitenden Orientierung und Sicherheit im Arbeitsalltag zu geben, die Zusammenarbeit über Berufsgruppen hinweg zu stärken und so eine verlässliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu unterstützen.