Mit dem Umzug rückt das MVZ räumlich noch näher an den Sprechstundenbereich (SSB) und die Zentrale Notaufnahme. Damit werden ambulante, teilstationäre, stationäre und notfallmedizinische Versorgungsangebote am DIAKO noch enger miteinander verknüpft. Das ermöglicht kurze Wege und eine bessere Abstimmung zwischen den beteiligten medizinischen Bereichen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen noch enger zu verzahnen, um eine möglichst gut vernetzte Versorgung für die Menschen in Bremen und der Region anzubieten. „Wir wollen die Versorgung unserer Region sektorübergreifend denken und gestalten“, betont Dr. Wolfgang Paul, Ärztlicher Leiter des MVZ. „Durch die unmittelbare Nähe der verschiedenen Bereiche entstehen kurze Wege und Möglichkeiten für eine noch engere Zusammenarbeit. Davon profitieren vor allem unsere Patientinnen und Patienten“, erläutert Dr. Paul weiter. Auch Dr. Martin Lewandowski, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme, zeigt sich mit dem Umzug zufrieden: „Wir in der Zentralen Notaufnahme sind sehr glücklich über das Zusammenrücken mit dem Medizinischen Versorgungszentrum, da so das Behandlungsangebot und der Service für unsere Patienten deutlich erweitert wird.“
Mehr Platz für medizinische Versorgung
Der neue Standort bietet deutlich mehr Raum und schafft damit zusätzliche Möglichkeiten für die Weiterentwicklung des MVZ. Insbesondere die hausärztliche Versorgung soll perspektivisch weiter ausgebaut werden. Auch die Integration weiterer fachärztlicher Angebote ist denkbar. „Wir sehen weiterhin einen Bedarf, zusätzliche hausärztliche Angebote zu integrieren und damit die ambulante Versorgung in der Region zu stärken“, erklärt Thomas Kruse, Geschäftsführer des DIAKO.
Durch die enge Verbindung von ambulantem und stationärem Bereich entstehen für Ärztinnen und Ärzte neue Perspektiven – Vor allem die, die sich in einer Weiterbildung befinden, können von Möglichkeiten profitieren und ihre Erfahrungen in beiden Versorgungsbereichen an einem Standort sammeln. „Es sollen gute Rahmbedingungen geschaffen werden, um Ärztinnen und Ärzte in ihrer Weiterbildung zu begleiten und langfristig medizinische Fachkräfte für die Region zu gewinnen“, betont Dr. Paul.
Neue Räume für den Sprechstundenbereich
Auch der Sprechstundenbereich ist im Zuge der räumlichen Neuordnung umgezogen. Dieser befindet sich nun in den ehemaligen Räumen der Tagesklinik, die nach einer rund sechswöchigen Umbauphase entsprechend angepasst und neugestaltet wurden. Der Umzug ist Teil eines größeren Ringtauschs am DIAKO: Die onkologische Tagesklinik ist in das vierte Obergeschoss des Ärztehauses gezogen, wodurch die bisherigen Räume für den SSB frei wurden. Mit dem neuen Standort sowie der räumlichen Nähe von medizinischer Ersteinschätzung (SMED), Zentraler Notaufnahme und MVZ sind wichtige räumliche Voraussetzungen für die weitere Entwicklung der Strukturen in Richtung INZ geschaffen. „Mit den neuen Räumlichkeiten konnten wir den SSB großzügiger gestalten und insbesondere die Wartebereiche für unsere Patientinnen und Patienten deutlich angenehmer machen“, sagt Markus Huber, Pflegedirektor des DIAKO Krankenhauses. Mehr Tageslicht und frische Luft sollen eine freundlichere Atmosphäre schaffen und für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. Auch für die Mitarbeitenden bieten die helleren und großzügiger gestalteten Räume bessere Arbeitsbedingungen.
Mit dem Umzug setzt das DIAKO die Weiterentwicklung seines Gesundheitsversorgungszentrum fort. Die neuen Räumlichkeiten bieten dabei nicht nur mehr Platz, sondern schaffen zugleich die Grundlage für eine noch engere Zusammenarbeit der verschiedenen medizinischen Bereiche an einem Standort.