Ein Kind kommt zur Welt - das ist immer wieder ein bewegendes Ereignis, immer wieder etwas Einzigartiges. Das Team der DIAKO-Geburtshilfe möchte den werdenden Eltern in der Sicherheit einer modernen Klinik so viel Geborgenheit und Freiraum wie möglich bieten, d.h., Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Geburtspositionen, Sie werden in jede Entscheidung mit einbezogen und Sie werden stets über alle Abläufe informiert.
Wir sind bewusst familienorientiert ausgerichtet und beziehen den Partner in die Geburt und die Geburtsvorbereitung mit ein. Wir orientieren uns an den Bedürfnissen der Paare und fördern aktiv die Mutter-Kind-Beziehung mit unserem Projekt der Integrativen Wochenpflege.
Wir legen hohen Wert auf einen natürlichen Geburtsvorgang in einer behaglichen Umgebung. Deshalb haben wir die Farbgebung unserer Geburtszimmer nach anthroposophischen Gesichtspunkten gestaltet. Zur Schmerzlinderung bieten wir neben den klassischen Methoden (z.B. Periduralanästhesie) auch alternative Verfahren an, wie beispielsweise die Akupunktur und Homöopathie. Es bedeutet aber auch, dass Kaiserschnitte auf Wunsch bei uns nicht durchgeführt werden. Wir versuchen zudem, Dammschnitte zu vermeiden.
Natürlich erhalten Frauen auch im DIAKO jede sinnvolle und nötige medizinische Unterstützung. Rund um die Uhr stehen Anästhesisten und Gynäkologen zur Verfügung, bei jeder Sectio (Kaiserschnitt) ist ein Kinderarzt dabei und 24 Stunden abrufbereit.
Unter der Leitung von Klinik-Chefarzt Prof. Dr. Dirk Günter Kieback arbeiten sechs Oberärzte und neun Assistenzärzte. 15 Hebammen sind im Drei-Schicht-System im Kreißsaal aktiv. Neben der stationären Geburt bieten wir die ambulante Geburt an. Mutter und Kind können in der Regel nach wenigen Stunden nach Hause gehen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit der eigenen Hebamme in unserer Klinik zu entbinden.
Wir sind immer für Sie da, möchten Sie aber bitten, sich vorher bei uns anzumelden. Zögern Sie nicht, zu uns zu kommen, wenn die Wehen einsetzen. Aber auch bei einem Blasensprung, bei Blutungen oder nachlassenden Kindsbewegungen oder anderen Beschwerden sollten Sie uns anrufen oder sich gleich auf den Weg machen. Denken Sie dann bitte an Ihren Mutterpass und die Krankenversicherungskarte.
Werdende Eltern können im Diako ab sofort das Nabelschnurblut ihres Kindes kostenlos an die öffentliche DKMS Nabelschnurblutbank in Dresden spenden. Die Stammzellen, die aus dem an die DKMS gespendeten Nabelschnurblut gewonnenen werden, sind allen Patienten zugänglich.
Das DIAKO ermöglicht es jedoch auch, dass Eltern das Nabenschnurblut für eine mögliche schwere Erkrankung ihrer eigenen Kinder einlagern lassen. Dies sei in Zusammenarbeit mit privaten Anbietern möglich und müsse von den Eltern bezahlt werden.


