Prof. Dr. Michael Mohr| Sekretariat: Britta Römer |
Tel.: 0421 6102 - 1001 Fax: 0421 6102 - 3335 anaesthesie@diako-bremen.de |
| leitender Oberarzt Dr. Herbert Schmidt | Tel.: 0421 6102 - 1005 |
| Oberarzt Dr. Johannes Schimansky | Tel.: 0421 6102 - 1006 |
| Oberärztin Carola Bednarczyk | Tel.: 0421 6102 - 1007 |
| Oberärztin Henrike Nolle | Tel.: 0421 6102 - 1009 |
| Oberarzt Henning Strauch |
Tel: 0421 6102 - 1008 |
| Pflegedienstleitung Intensivstation Heidi-Susann Fischer |
Tel.: 0421 6102 - 2003 |
|
Pflegedienstleitung für Anästhesie-Funktionsdienst |
Tel.: 0421 6102 - 2003 |
| Leitender Anästhesiepfleger Frank Krenke |
Tel.: 0421 6102 - 2510 |
Sprechstunden
| Zeiten | Telefon | |
| Notfall-Ambulanz | 24 Stunden ohne Anmeldung | 0421/ 6102 - 1140 |
| Privat-Sprechstunde (Prof.Dr. Freys) |
täglich nach Vereinbarung | 0421/ 6102 - 1101 |
| Ambulante Sprechstunden 1B (Frau von Gröning, Dr. Wacket, Herr Zeyfang) |
täglich 10:00 - 14:00 |
0421/ 6102 - 2592 |
| Unfallchirurgische Sprechstunde (Oberarzt Dr. Wagner) |
Dienstags 10:00 - 12:00 |
0421/ 6102 - 2592 |
| IBZ-Sprechstunde (Prof.Dr. Freys, Prof. Dr. Katschinski) |
Mittwochs 10:00 - 13:00 |
0421/ 6102 - 2592 |
| Proktologische Sprechstunde (Frau von Gröning, Dr. Wacket) |
Mittwochs 10:00 - 12:00 |
0421/ 6102 - 1101 |
| Gefäßchirurgische Sprechstunde (Oberarzt Dr. Günther) |
Donnerstags 13:00 - 15:00 |
0421/ 6102 - 2592 |
Ohne die Anästhesie wäre die moderne Medizin in ihrer heutigen Ausprägung kaum denkbar. Neben einer ihrer Hauptaufgaben, der Sicherstellung einer schmerzfreien und risikofreien Operation, sind Anästhesisten für die lückenlose postoperative Überwachung der Patienten und die postoperative Schmerztherapie im Aufwachraum oder auf der Intensivstation verantwortlich.
Im ausführlichen Anästhesie-Gespräch werden die Patienten am Tag vor ihrer Operation über die Funktionsweise der Narkose und über mögliche alternative Verfahren aufgeklärt. Dabei werden eventuelle Risiken der Narkose auf Grund vorbestehender Begleiterkrankungen eingehend besprochen. Ziel ist es, dem Patienten die Angst vor der Narkose zu nehmen und stets das optimale, risikoärmste Narkosever- fahren für den jeweiligen Patienten festzulegen. Das kann eine Vollnarkose, eine Regionalanästhesie oder auch eine Kombination verschiedener Verfahren sein.
Insgesamt werden jährlich mehr als 8.500 Narkosen im DIAKO durchgeführt. Dabei ist Sicherheit oberstes Gebot. So ist ein Anästhesist während der Operation ständig mit der Funktions- überwachung aller lebenswichtigen Organe betraut. Und auch nach der OP werde die Patienten im Aufwachraum kontinuierlich beobachtet.
Neben der Transfusion von Fremdblut aus Blutkonserven gibt es im DIAKO die Möglichkeit, vor Operationen gespendetes Eigenblut statt Fremdblut zu retransfundieren. Auch kann bei größeren Operationen intraoperativ verlorenes Blut aufgefangen und als maschinell aufbereitetes Eigenblut zurückgegeben werden.
Auf der Anästhesiologisch-Operativen Intensivstation mit 10 Betten betreuen die Anästhesisten rund um die Uhr besonders schwerkranke Patienten, sei es nach Unfällen oder nach großen, besonders langdauernden operativen Eingriffen oder Patienten mit schweren Begleiterkrankungen. Hierbei steht nicht die Gerätemedizin im Vordergrund, sondern die intensive Überwachung und Behandlung durch ein Team von Ärzten, Schwestern und Pflegern.
Das DIAKO ist auch Standort für das Rettungswesens der Stadt Bremen. So wird ein am Krankenhaus stationiertes Notfalleinsatz- fahrzeug (NEF) des Rettungsdienstes rund um die Uhr durch speziell qualifizierte Notärzte aus dem Anästhesieteam besetzt.
Zunehmend mehr Bedeutung erlangt die Betreuung von Patienten mit akuten und chronischen Schmerzzuständen. Bei der Behandlung postoperativer Schmerzen werden auch kontinuierliche Schmerzbe- handlungen, teilweise sogar durch den Patienten selbst gesteuert, durchgeführt. So können Medikamentengaben über Schmerzpumpen oder Katheter erfolgen.
Ein spezieller Aspekt der Schmerztherapie ist die "schmerzfreie Geburt". In Absprache mit der Mutter legt der Anästhesist im Kreißsaal einen Schmerzkatheter, der die Geburt wesentlich erleichtern kann.
Daneben besteht die Aufgabe der Schmerztherapie in der Behandlung chronischer Schmerzzustände. Eine ganze Reihe individuell auf die Patienten abgestimmter Maßnahmen steht zur Therapie chronischer Schmerzzustände zur Verfügung. Hierbei wird die "Schmerzkrankheit" immer in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den vorbehandelnden Ärzten der anderen Kliniken durchgeführt.
Schwerpunkte


Heidi-Susann Fischer
Pflegedienstleitung
Intensivstation



